Paul Schulz - der Autor

Jahrgang 1925
gebürtiger Berliner
1938 Flucht vor der Hitler-Diktatur nach Argentinien
Ende 1969 Rückkehr in die Bundesrepublik Deutschland, erst Frankfurt/M und seit November 1990 Berlin.
Seit 1945 Metaller, im Juli 1990 pensioniert. Überzeugter Marxist seit seinem 16. Lebensjahr, politisch und gewerkschaftlich aktiv, erst in Argentinien, danach in der BRD. Ab Oktober 1959 zwei Jahre in Marokko für die algerische Befreiungsbewegung tätig, im Rahmen eines Beistandprojektes der damaligen Trotzkistischen IV. Internationale.

  1945 kurze Zeit Mitglied der argentinischen KP, danach schloss sich Paul Schulz der von J. Posadas angeführten "trotzkistischen" Bewegung an, aus der Später das Lateinamerikanische Sekretariat erwuchs. Nach dem endgültigen Bruch 1962 mit dem "alten Trotzkismus" entwickelte sich daraus dann die Posadistische IV. Internationale.

  Paul Schulz

  Seit seiner Rückkehr nach Deutschland Herausgeber der Monatszeitschrift "Marxismus heute", die anfangs "Arbeiterstimme" hieß und seit Mai 1993 "Gesellschaftsreform jetzt!" heißt. Auch verantwortlich für den Verlag "Edition Wissenschaft Kultur und Politik". Zahlreiche Veröffentlichungen von Texten von J. Posadas und nach dessen Tod im Mai 1981 auch und besonders von ihm selbst. Nicht nur über aktuelle Politik, sondern auch über Forschung, Wissenschaft, Kunst, Musik, Kultur, Geschichte.

  Versuch der Bildung einer Posadistischen Partei und einer deutschen Sektion der Posadistischen IV. Internationale, der allerdings nur wenig Erfolg hatte.

  Nach der praktischen Auflösung der internationalen Posadistischen Organisation lebt Paul Schulz gegenwärtig als parteiunabhängiger Schriftsteller und Publizist und ist bestrebet, der Suche der Menschheit nach neuen Wegen zu den alten Zielen der sozialen Gerechtigkeit, des Friedens, der Freiheit, nach Liebe und einer Harmonisierung ihrer Beziehungen auch zur Natur, zu den Tieren und zum Kosmos, seinen eigenen Beitrag zu leisten.